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Gesellschaft

Eine grosse Bedeutung hat für mich die Gesellschaft und die Umwelt. Insbesondere meine ich damit die Natur, die Ressourcen und die kybernetischen Zusammenhänge. Allem voran steht die Abhängigkeit der Gesellschaft von der Umwelt.

 

Ich bin der Meinung wir müssen nicht die Umwelt retten, sondern unseren Hintern. Denn die Umwelt rettet sich schon selbst und ist viel mächtiger wie wir Menschen. Es kann aber gut sein, dass die menschliche Gesellschaft dabei auf der Strecke bleibt. Damit meine ich, dass wir durch unser Handeln unsere Lebensgrundlagen zerstören, die uns die heutige Lebensqualität, Freiheit und Freude geben.

 

Die Grenzen des Wachstums sind die Grenzen der Ressourcen. Ressourcen sind einerseits die Natürlichen und andererseits die Finanziellen. Die Geldmengen lassen sich zwar ausweiten und kurzfristig profitieren alle davon. Nach der Quantitätsgleichung aus der Volkswirtschaftslehre ist das Produkt aus Geldmenge und Umlaufgeschwindigkeit gleich dem Produkt aus Preisniveau und Gesamtproduktion (reales BIP). Die Gesamtproduktion und das Preisniveau hängt mit den zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen (Rohstoffe, Energie etc.) zusammen. Unser heutiges Geldsystem basiert auf Schulden. Geld ist eine Schuld. Daher gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Schulden, Geldmenge, natürlichen Ressourcen und Wachstum. Schulden und natürliche Ressourcen sind begrenzt, darum ist auch Wachstum begrenzt.

 

Je länger wir diese Zusammenhänge missachten und Wachstum als unbegrenzt ansehen, desto mehr verschieben wir das Problem in die Zukunft. Wir schieben es wie eine Welle vor uns her … in die Hände der jüngeren Generation und deren Kinder. Das ist wohl nicht ganz fair.

 

Markus Gehrig

Chüeferistrasse 12b
8320 Fehraltorf

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